Dienstag, 2. August 2011

Rückschau: Lesung am 10. November: ::KUNST_TEXTE::CLAUDIA C. STRAUẞ


© Claudia C. Strauß

Eine aus Kurzprosa, lyrischer Prosa und Kurzgeschichten bestehende Sammlung, die sich mit Werken aus den Bereichen Malerei, Fotografie und vor allem Film beschäftigt. Man muss die Kunstwerke nicht betrachtet, die Filme nicht gesehen haben, um in der Textlandschaft wandeln zu können, lernt die Werke jedoch über die Texte kennen oder entdeckt neue Facetten.

Im Aufflackern des vermeintlich Bekannten entsteht ein neues Drittes. Kein Bindestrich, keine automatische Verbundenheit, ursprünglich Leerzeichen, Atempause, auch kein straffes Seil, sondern bodenschleifende Kontaktaufnahme und Wolkenflug. Ein wanderndes Spiel der Positionen von Betrachtung und Wahrnehmung in organischer Verknüpfung.

Letztlich ist das Betrachtete nur insofern existent, als der Betrachtende für die Zeit der Dauer seinen Blick darauf wirft, es auslöst aus seinem eigentlichen Sein, bzw. sich selbst und das Kunstwerk in diesem Sein erst erfahren kann. Obwohl es eine Trennung so nicht gibt, muss das Kunstwerk nach jeder Herauslösung Konzept sein, sonst könnte es gar nicht betrachtet werden. Jedoch liegt es in der Natur der Kunst, die Bezüge, die Rückwirkungen, Verbindungen - die Uranbindung deutlich zu machen, dies geschieht im Prozess des Entstehens. Deshalb erscheint das Kunstwerk so wie wir in unserem Sein.

Claudia C. Strauß
lebt und arbeitet in Berlin, schreibt Lyrik, lyrische Prosa, Kurzgeschichten. Veröffentlichungen in Anthologien, Lesungen. Seit 1994 als Künstlerin tätig in den Bereichen Fotografie, Videoarbeiten, Kurzfilmen und in der Auseinandersetzung mit verschiedenen Mal- und Zeichentechniken. Einzel- und Gruppenausstellungen in Berlin, Brandenburg und Wien.

::KUNST_TEXTE::CLAUDIA C. STRAUẞ
am Donnerstag, 10. November 2011
ab 21.00 Uhr
im ORi
Friedelstraße 8
U-Bahnhof Hermannplatz

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